fritz strobl zur abfahrt heute (wehe nicht^^) bei eurosport.de:
"Die Strecke:
Die Piste auf dem Blackcomp Peak ist nicht vergleichbar mit den europäischen Klassikern in Gröden, Kitzbühel, Val d'Isere und Wengen. Von der Überwindung her ist der Hang in Whistler weit weniger schwierig als die Streif. Im oberen Flachstück sind Gleitfähigkeiten gefragt, bevor sehr viele Geländeübergänge anstehen, wo man das Tempo durch die Passagen gut mitnehmen muss.
Im unteren Streckenabschnitt wird sich der Schnee ein wenig verändern. Auf weichem Frühjahrsschnee wartet der eine oder andere große Sprung, der eine kompakte Position verlangt. Alles in allem gibt es im Weltcup keine vergleichbare Strecke.
Die Witterungsverhältnisse:
Hinter den Wettervorhersagen steht ein ganz großes Fragezeichen. Ich denke, es wird sich der Rennläufer in die olympischen Geschichtsbücher eintragen, der sich am wenigsten von den Wetterkapriolen beeinflussen lässt und die Spannung im richtigen Moment aufbauen kann. Ich erinnere mich an Olympia 1998 in Nagano und die WM 2001 in St. Anton, wo wir ähnliche Verhältnisse vorgefunden haben. Das Abfahrtstraining war erledigt, es folgte eine Verschiebung nach der anderen. Irgendwann kam schließlich der Tag der Abfahrt und man musste Gewehr bei Fuß stehen.
Meine Gold-Favoriten:
Didier Cuche (35 Jahre, Schweiz):
Als Kitzbühel-Sieger hat man immer ganz gute Karten, wenn man anschließend bei Olympischen Spielen am Start steht. Didier befindet sich in Topform, auch wenn er sich kürzlich den Daumen gebrochen hat. Ich bin der Meinung, er hat die Verletzung gut weggesteckt. Er bestach in den letzten Jahren durch seine Konstanz. Außerdem steht er technisch super auf dem Ski und bringt die nötige Erfahrung und Reife für den Olympiasieg mit.
Man darf nicht den Fehler machen, diese eine Abfahrt mental zu hoch zu hängen und sollte sich vorbereiten, wie auf jedes andere Rennen. Didier ist Profi genug, den ganzen Rummel um seine Person wegzustecken und sich auf den Punkt zu konzentrieren. Cuche ist der heißeste Kandidat für die Goldmedaille in der "Königsdisziplin".
Michael Walchhofer (34 Jahre, Österreich):
"Walchi" fährt um Gold, weil er ebenfalls sehr viel Erfahrung mitbringt und bereits Olympia-Silber in der Tasche hat. Auch wenn er in dieser Saison noch keinen Sieg einfahren konnte, ist er sicher das heißeste Eisen im österreichischen Team. Ich habe das Gefühl, dass der Druck aus der Heimat geringer ist, als in der Vergangenheit. In unserem letzten Gespräch am Donnerstag klang er enorm selbstsicher und das ist ein gutes Zeichen. Zudem kann Michael auf sehr gutes Material zurückgreifen.
Der Innenbandanriss, den er sich beim Sturz in Kitzbühel zugezogen hat, könnte sich letztendlich als positiv herausstellen. In den letzten Wochen war er vor allem damit beschäftigt, rechtzeitig fit zu werden, das ist ihm sehr gut gelungen. Die vielen Einheiten in der Physiotherapie haben ihn auf andere Gedanken gebracht, vom Rennstress abgelenkt. Im Training hat er mit Bestzeit gezeigt, dass er bestens mit der Strecke zurechtkommt. Wenn Michael gut durchkommt, ist er auf jeden Fall vorne dabei.
Die "Crazy Canucks" - Manuel Osborne-Paradis (26) und Robbie Dixon (25) - beide Kanada
Dixon ist zwar kein haushoher Favorit, weil in der Abfahrt noch nie etwas gezeigt hat, aber er kennt seinen Hausberg in Whistler in und auswendig. Man weiß von Großereignissen, dass die Kanadier im Ernstfall voll da sind. Osborne-Paradis stand in dieser Saison bereits dreimal auf dem Podium. Den Abfahrts-Klassiker von Gröden entschied der Speed-Spezialist in eindrucksvoller Manier für sich."
was mir dazu durch den kopf geht: cuche ist auch mein favo, aber ich werd mich wohl auf die top3-wette konzentrieren (1,75 @bwin). bode hab ich auch ein wenig im verdacht, aber der hat immer was von wundertüte...
@robär: ich steh voll auf deine h2h-wetten...
