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Jaja der Daum...

 
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    Jaja der Daum...

    orf.at:

    Christoph Daum, der am Freitag seinen Vertrag als neuer Trainer von Fenerbahce Istanbul unterschreiben soll, ließ vor seiner Ankunft in der Türkei durchblicken, was ihn zum vorzeitigen Abschied von der Wiener Austria bewogen hat.

    "In Österreich haben mich zwar alle gut behandelt, aber das Interesse, das dem Fußball in diesem Land entgegengebracht wird, hat mich nicht befriedigt", sagte der Deutsche der türkischen Zeitung "Zaman" in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview.

    Damit habe er sich nicht abfinden können, die Türkei kenne er hingegen als fußballverrücktes Land, sagte der 49-Jährige.

    "Will in Europa etwas erreichen"

    "Fenerbahce habe ich gewählt, weil die Mannschaft auf europäischer Ebene ehrgeizig ist", sagte Daum.

    Sowohl in Deutschland als auch in seiner Zeit bei Besiktas Istanbul habe er sich stets hohe Ziele gesteckt. "Ich will international, in Europa etwas erreichen und auf mich aufmerksam machen. Weil Fenerbahce das auch vorhat, gehe ich dorthin."

    Am Freitag wird unterschrieben

    Daum kehrt zehn Jahre nach seinem ersten Trainerjob in der Türkei an den Bosporus zurück. Nach zwei Engagements bei Besiktas ist es diesmal der 14fache Meister Fenerbahce, den der Deutsche wieder an die Spitze führen soll.

    Daum wird den Vertrag am Freitag im Klubgebäude des auf der asiatischen Seite Istanbuls beheimateten Vereins unterzeichnen. Zuvor hatten zwei Vorstandsmitglieder mit dem Deutschen in Köln letzte Einzelheiten geklärt.

    Nach früheren türkischen Zeitungsberichten soll Daum einen Dreijahresvertrag und ein Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro erhalten.

    Große Ziele

    Klubpräsident Aziz Yildirim, der in fünf Jahren gleich acht Trainer "verschlissen" hat, erwartet von seinem neuen Trainer nichts anderes als eine neue Erfolgsgeschichte.

    Dem Stadtrivalen Besiktas hatte Daum in der Saison 1993/94 den Pokalsieg beschert, im Jahr darauf die türkische Meisterschaft.

    Weniger erfolgreich war Daums Comeback bei Besiktas in der Saison 2001/02, ein Jahr, das allerdings von den Nachwirkungen seiner Kokainaffäre und den Gerichtsterminen in Deutschland überschattet war.

    Augenmerk auf türkische Liga

    Bei Fenerbahce, das sich nach einer ausgesprochen erfolglosen Saison mit dem sechsten Tabellenplatz begnügen musste, wird sich Daum ganz auf die nationale Meisterschaft konzentrieren können.

    Allerdings haben in der Türkei nicht wenige Zweifel, ob Daum mit Fenerbahce ähnlich erfolgreich sein wird wie zuletzt in Österreich, wo er ja mit der Austria das Double schaffte.

    Umstrittene Nominierung

    Die Entscheidung für Daum war im Fenerbahce-Vorstand umstritten. Pressesprecher und Vorstandsmitglied Attila Kiyat trat mit Hinweis auf Daums Kokainaffäre zurück.

    Bisher ist es keinem deutschen Trainer gelungen, mit Fenerbahce einen Meistertitel zu erstreiten. Vor Daum hatten das Friedel Rausch, Holger Osieck, Joachim Löw und zuletzt Werner Lorant versucht. Dem Ex-1860-München-Coach hatte Fenerbahce zur Saisonmitte 2002/03 den Laufpass gegeben.
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