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Wer ist eigentlich bekloppter in der Birne....

 
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    Wer ist eigentlich bekloppter in der Birne....

    wir (Sportwetter) oder die Börsen Freaks.

    http://www.n-tv.de/foren/wirtschaft/kurse/FORUM4/msg271353.php

    oder ich, weil ich den o.a. Artikel nicht nachvollziehen kann?

    Ist der Kalif von Köln frei? Weiß es gar nicht grad´, könnte aber Einfluss auf das Spiel gegen die Hertha haben.

    dC

    #2
    Re: Wer ist eigentlich bekloppter in der Birne....

    Zitat von dC
    wir (Sportwetter) oder die Börsen Freaks....

    So groß sind die Unterschiede nicht!

    Hier mal ein Artikel über mögliche Konvergenzen, gesehen bei isa-casinos.de




    Wettbüros - Bessere Quote für Aktionäre - 15.12.2003

    Die Umsätze mit Sportwetten im Internet sollen sich bis 2006 verzehnfachen. Zudem wackelt das staatliche Monopol im klassischen Wettgeschäft. Wenn es fällt, sind Wett-Aktien die großen Gewinner

    von Thomas Steins
    Wenn es nach den Tipps der Fans ginge, dann war der Sieg der Bayern über Anderlecht in der Champions League von vorneherein eine ziemlich sichere Sache: Nur 14,50 Euro bekam heraus, wer am Dienstagnachmittag zehn Euro auf die Deutschen gesetzt hatte. Für einen Triumpf Anderlechts hätte es 75 Euro gegeben. "Durch Quotenschlüssel sichern wir uns ab: Je mehr Spieler auf Bayern setzen, desto kleiner wird die Quote der Münchner," sagt Guido Schmitt, Geschäftsführer des Wettanbieters Eurotip. Dabei ist der Gewinn für einen Tipp auf 10000 Euro begrenzt. Das heißt: Je höher die Quote, desto weniger Geld kann man einsetzen. Schmitts Begründung: "So wollen wir verhindern, dass Profis den Durchschnittsbietern die Quoten kaputtmachen."

    Den Spaß am Spiel wollen die Buchmacher freilich nicht bremsen, boomt der Wettmarkt derzeit doch. Dabei wird der heimische Computer mehr und mehr zum Wettbüro. Nach einer Studie des britischen Marktforschers Informa Media Group werden sich die Online-Umsätze im Wett- und Lottogeschäft bis 2006 weltweit auf zwölf Milliarden Euro mehr als verzehnfachen. Der britische Anbieter betfair.com generiert schon heute bei einzelnen Pferderennen bis zu einer Million Transaktionen am Tag.

    Mitspielen können auch Anleger - sofern sie eine gewisse Leidenschaft fürs Zocken haben. Marktführer im deutschsprachigen Raum ist die österreichische Betandwin.com. Das 1997 gegründete Unternehmen hat mehr als 400000 registrierte Kunden. Im April 2001 ging Betandwin.com an die Wiener Börse. Gleich am ersten Tag stieg der Kurs um 68,5 Prozent. Doch das Glück währte nicht lang: Nach einem Höchststand von fast 30 Euro fiel der Wert bis auf drei Euro zurück.

    Seit Jahresbeginn erholte sich die Aktie auf 14 Euro. Grund: die positive Geschäftsentwicklung. Betandwin.com steigerte in den ersten neun Monaten den Umsatz von 161 Millionen auf 274 Millionen Euro. Zugleich sank der Verlust auf 0,52 Millionen. Ein Jahr zuvor waren es noch 10,24 Millionen.

    Eine heiße Wette ist auch E-Multi. Die Aktie des ehemaligen, mittlerweile in Konkurs gegangenen Veranstalters von Börsenspielen besteht nur noch aus einem leeren Börsenmantel. Dennoch kennt die Aktie seit Monaten kein Halten mehr. Seit Mai hat sich der Kurs verfünffacht. Grund: Anleger hatten darauf spekuliert, dass die britische Eurotip, Anbieter von Pferde- und Sportwetten, ihre Internet-Plattformen Pferdewetten.de und Sportwetten.de in E-Multi integriert.

    Was sich gerade bewahrheitet hat: Am Freitag wurde dies amtlich im Handelsregister eingetragen. Am 29. Dezember wird das neue Unternehmen auf der Hauptversammlung in München vorgestellt. Die E-Multi AG soll dann in Sportwetten.de AG umfirmieren. Die Firma ist nach Unternehmensangaben vom Start weg profitabel. Bei Online-Wetten auf Pferderennen besitzt Eurotip derzeit einen Marktanteil von 80 Prozent. Im Jahr 2003 erwartet das Unternehmen mit seinen Internet-Wettbüros einen Umsatz von 27 Millionen Euro und "ein positives Ergebnis". Im kommenden Jahr soll - bei einem Umsatz zwischen 32 und 36 Millionen Euro - der Gewinn auf über drei Millionen steigen. Dabei hat das Finanzamt bei E-Multi auf Grund hoher Verlustvorträge in der nächsten Zeit das Nachsehen. Durch Kooperationen sollen die Umsätze weiter kräftig steigen. Hierbei kommen stark frequentierte Internetplattformen wie T-Online oder Freenet in Frage, die die Online-Wetten von Eurotip mit in ihr Angebot einbinden könnten. Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre weist jedoch darauf hin, dass die Umsatzzahlen von Eurotip noch nicht von einem Wirtschaftsprüfer testiert sind. Auch der Termin der Hauptversammlung zwischen den Festtagen sei nicht gerade anlegerfreundlich.

    Für die meiste Spannung auf dem Wettmarkt sorgen derzeit Juristen. Online-Wettanbieter haben deutschlandweit zwar freie Fahrt, doch beim margenstarken Filialgeschäft gibt es bislang rechtliche Probleme: In einigen Bundesländern wie Berlin, Bremen und Hamburg werden Buchmacherläden toleriert, in anderen nicht. "In Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen ist die Lobby der staatlichen Lotterie so groß, dass einzelne Verwaltungsgerichte ohne Vorliegen einer Straftat das Schließen von Buchmacher-Filialen anordnen", beklagt Rechtsanwalt Guido Bongers: "Und das, obwohl kein einziges Strafgericht Deutschlands das Vermitteln von Sportwetten zur Straftat erklärt hat. Ein Justizskandal", sagt der Duisburger Jurist, der im Auftrag mehrerer Wettanbieter klagt.

    Eine vollständige Liberalisierung des deutschen Markts wäre für die Veranstalter von Sportwetten der Durchbruch. "Wir glauben an eine Liberalisierung des Filialgeschäfts schon im kommenden Jahr", sagt Eurotip-Chef Schmitt. "Dort sind die Margen größer als im Internet, da in den Buchmacher-Läden eher unerfahrene Spieler tippen. Im Internet wetten dagegen meistens Profis, die ständig die Quoten mit denen anderer Anbieter vergleichen." Für risikofreudige Anleger ist die E-Multi-Aktie daher noch immer interessant. Jedoch sind die Spekulationen um das Filialgeschäft schon teilweise im Kurs enthalten, auch wenn sie Eurotip-Chef Schmitt in seinen Umsatzprognosen noch nicht berücksichtigt haben will. Ein Schritt voraus ist hier derzeit Betandwin. Den Österreichern gelang es, eine der fünf ehemaligen DDR-Lizenzen zu ergattern, die zumindest in ostdeutschen Bundesländern den Betrieb von Wettbüros erlauben.

    Das große Vorbild für alle Wettanbieter ist die britische Traditionsfirma William Hill. Das 1934 gegründete, mittlerweile weltweit größte börsennotierte Wettbüro bringt es auf eine Marktkapitalisierung von 1,7 Milliarden Euro. William Hill (London: WMH.L - Nachrichten) verfügt in Großbritannien, dem Mutterland der Sportwetten, über 1500 Filialen und setzte im ersten Halbjahr 2003 rund 3,9 Milliarden Euro um - fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Den Gewinn nach Steuern konnten die Briten von 15,8 Millionen Euro auf 89,1 Millionen nahezu versechsfachen.

    So sicher wie der Ertrag einer staatlichen Spielbank sind die Gewinne der Web-Buchmacher allerdings nicht. So musste die englische Sportingbet (London: SBT.L - Nachrichten) im März dieses Jahres eine Gewinnwarnung aussprechen, da innerhalb weniger Wochen einige hoch dotierte Wetten bei Pferderennen und im US-Basketball gegen sie gelaufen waren. Durch verschärfte Gesetze in den USA brachen Sportingbet zudem 75 Prozent der Umsätze weg. Die Aktie verlor mehr als drei Viertel ihres Wertes. Auch bei Wettaktien kann man eben schnell aufs falsche Pferd setzen.

    Rechtssituation

    Das Vermitteln von Sportwetten ist in Deutschland vom Gesetzgeber erlaubt, von Gerichten verboten. Jedenfalls ordneten Verwaltungsgerichte in der Vergangenheit immer wieder die Schließung von Buchmacher-Filialen an,. "Nur um den staatlichen Lotteriegesellschaften Steuereinnahmen zu garantieren", kritisiert Rechtsanwalt Guido Bongers aus Duisburg.

    Denn strafrechtlich verboten ist nur das Veranstalten von Glücksspielen ohne Konzession. Dies ist in Paragraf 284 des Strafgesetzbuchs geregelt. Das Landgericht Berlin stellte im September 2003 fest: Das Vermitteln von Wetten ist kein Veranstalten - und somit keine Straftat. Das Landgericht München entschied im Oktober, dass auch eine österreichische Veranstaltungsbewilligung für die Tätigkeit als Buchmacher in Deutschland eine Erlaubnis im Sinne des Paragrafen 284 ist. Und das Landgericht Bochum bezweifelt in einem Urteil von Februar 2002 grundsätzlich, dass Sportwetten zu den Glücksspielen zu zählen seien. Für diese sei charakteristisch, dass sie überwiegend vom Zufall abhingen, was bei Fußball-Tipps nicht zutreffe, dort spielten auch andere Kriterien eine Rolle.

    Rückendeckung für Wettanbieter kommt jetzt vom Europäischen Gerichtshof (EuGH): Der Betreiber eines Wettvermittlungsbüros in Italien hatte Sportwetten gegen Provision an einen englischen Sportwettenanbieter vermittelt. Italienische Behörden verboten das Geschäft. Die Sache landete vor dem EuGH. Der urteilte im November 2003, dass nationale Verbote der Annahme, Bestellung oder Übertragung von Wetten eine unzulässige Beschränkung der Niederlassungsfreiheit und des freien Dienstleistungsverkehrs darstellen und damit gegen den EG-Vertrag verstoßen. Damit steigen die Chancen auf eine einheitliche Zulassung in der EU.




    Lisa-M.
    Datt is Schalke!

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